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Ein starkes Finale beim Schmittenpokal: Geduldspiel mit gutem Ausgang

  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Sonntag, 7. Juni, 05:30 Uhr morgens: Der Blick aus dem Fenster beim Safety Komitee Briefing war erst einmal ernüchternd. Regen und ein tiefgrauer Himmel. Auch am fünften und letzten Tag des Schmittenpokals wurde es für das Organisationsteam noch einmal richtig spannend. Bei so einem Wetter die Ruhe zu bewahren, wenn die besten Piloten aus Österreich, Deutschland und weiteren Nationen auf den entscheidenden Durchgang warten, ist keine leichte Aufgabe. Aber das Team hatte die Modelle fest im Blick.

„Mein Safety-Team beobachtet um die 10 Wettermodelle von morgens bis abends, erstellt Prognosen und steckt damit ab, wie viel Spielraum das Task Komitee hat. Heute werden wir fliegen!“ (Race Director Florian Hasenauer)

Und diese Einschätzung sollte absolut recht behalten.



130 Piloten an der Basis


Gegen Vormittag besserte sich das Wetter tatsächlich und das erhoffte Fenster ging auf. Um 11:00 Uhr machten sich die ersten Piloten am Nordwest-Startplatz auf der Schmittenhöhe bereit und hoben ab. Als um 12:20 Uhr der offizielle Rennstart freigegeben wurde, war es ein starkes Bild: 130 Schirme kreisten gemeinsam über dem Gipfel in Zell am See.




Ausgeschrieben war eine Aufgabe über 54,7 Kilometer, die den Piloten einiges abverlangte. Den Tages- und damit auch den Gesamtsieg holte sich der Deutsche Daniel Tyrkas mit einer richtig schnellen Flugzeit von nur 1 Stunde und 12 Minuten. Bei den Damen setzte sich die Chinesin Chenrui Lei erfolgreich durch.





Die neuen Staatsmeister stehen fest


Besonders spannend war es natürlich für die österreichischen Athleten, da hier auch die Staatsmeistertitel ausgeflogen wurden. Am Ende holte sich der Kuchler Heli Eichholzer den Titel. Er resümierte den Tag im Ziel gelassen, aber sichtlich zufrieden:

„Es waren extrem spannende Bedingungen bei wechselhaftem Wetter und der Veranstalter hat das Maximale für uns Piloten herausgeholt. Von richtig schnellem Fliegen bis zum taktischem Abwarten einsetzender Thermik war es herausfordernd zu fliegen.“

Bei den Damen zeigte Nicole Heimberger eine super Leistung und holte sich den verdienten Staatsmeistertitel.


Der Nachwuchs zeigt auf


Ein erfreulicher Blickfang am Wochenende war auch der österreichische Junioren Kader. Unter dem Coaching von Kader-Chefin Elisabeth Egger und Heli Eichholzer konnten die jungen Athletinnen und Athleten extrem viel dazulernen und wertvolle Erfahrung sammeln. Das Trainer-Duo war sich einig: „Es ist schön zu sehen, wie toll sie schon im Gesamtfeld mithalten können. Wir sind überzeugt, dass wir da auch international noch gut mitmischen werden.“


Elli Egger und Helmut Eichholzer vom österreichischem Junioren Kader



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